Einpolige und allpolige Darstellung

Bevor Sie mit dem Zeichnen beginnen, sollten Sie wissen, welche Art von Schaltplan Sie brauchen. Die einpolige Darstellung zeigt, was wo ist. Die allpolige Darstellung zeigt, wie es funktioniert. Das Programm beherrscht beides.

Einpolig

(Installationsplan)

Allpolig

(Stromlaufplan)
zeigt die räumliche Lage der Betriebsmittel (z. B. in Gebäuden) zeigt den genauen Stromverlauf und die Funktion der Stromkreise
alle Leiter eines Kabels werden als eine Linie gezeichnet jeder Leiter wird als eigene Linie gezeichnet
Kabel einpolig Kabel allpolig

Wie man zeichnet:

platzieren Sie die Schaltzeichen LeiterLeiter, Schutzleiter (PE)Schutzleiter (PE) und Neutralleiter (N)Neutralleiter (N) über die Verbindung zeichnen Sie das Kabel mit der Funktion Zeichnen von Kabeln

Beispiele für Schaltzeichen:

Schalter
einpolig, Ein-Aus
Schalter - einpolig Schalter - allpolig
zweipoliger Schalter
zweipolig, Ein-Aus
zweipoliger Schalter - einpolig zweipoliger Schalter - allpolig
Wechselschalter
einpolig, Umschalter
Wechselschalter - einpolig Wechselschalter - allpolig
Kreuzungsschalter
zweipolig, Umschalter
Kreuzungsschalter - einpolig Kreuzungsschalter - allpolig
Trafo
Trafo - einpolig Trafo - allpolig

Beispiel einer ein- und allpoligen Schaltung

Einpolige und allpolige Darstellung
Einpolige und allpolige Darstellung

Automatische Berechnung der Kabellängen im Grundriss

Wenn Sie eine Elektroinstallation im Grundriss zeichnen, berechnet das Programm automatisch die ungefähren Kabellängen. Wie funktioniert das? In der einpoligen Darstellung steht eine Verbindung für ein Kabel. Das Programm nimmt die Länge der Verbindung in der Zeichnung und multipliziert sie mit dem Maßstab der Seite.

Beispiel: Eine 10 cm lange Verbindung im Maßstab 1:50 = Kabellänge 5 Meter (10 cm x 50 = 500 cm = 5 m).

So zeigen Sie die Kabellängen an:

  1. Erstellen Sie eine Verbindungsliste.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Tabellenkopf der Verbindungsliste.
  3. Wählen Sie Spalte hinzufügen und die Variable _len.

💡 Profi-Tipp: Betrachten Sie die Kabellängen aus der Liste als Richtwerte. Rechnen Sie in der Praxis immer 10–15 % Reserve für Biegungen, Wanddurchführungen und unvorhergesehene Trassen hinzu.

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